Cucula | Refugees Company for Crafts and Design

2014-2015


Die CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design war Manufaktur, Plattform für interkulturellen Austausch und experimentelles Berufsvorbereitungsprogramm – ein Modellprojekt, das Geflüchtete dabei unterstützte, sich selber eine berufliche Zukunft aufzubauen. In der CUCULA Werkstatt lernten konstant bis zu acht junge Geflüchtete Basiswissen im Handwerk und in der Gestaltung. Mit Hilfe des angekoppelten Bildungsprogramm CUCULA April 2014, OranienplatzEducation, in dem Kurse, Praxismodule sowie individuelle Rechtsberatung angeboten wurden, bereiteten sich die Trainees auf ihre Ausbildung, ein Studium oder den Beruf vor. Ziel dieses Programmes war es, eine Struktur zu bieten, den Zugang zu sozialen Netzwerken zu ermöglichen, Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit zu fördern und die eigene berufliche Zukunftsperspektive zu entwickeln, zu planen und umzusetzen. Als Manufaktur fertigte und verkaufte CUCULA hochwertige Designobjekte, dabei entstanden in der eigenen Werkstatt Kooperationen zwischen den Auszubildenden und Designern und Künstler*innen  wie Jerszy Seymour, Stephen Burks und Cheick Diallo, durch die vielfältige Projekte und Auftragsarbeiten umgesetzt wurden, die von Tischlerarbeiten, Produktentwicklungen, Bühnenbildern, Performancekunst bis hin zu Sonderanfertigungen reichten. Im Laufe der Jahre hat CUCULA darüber hinaus zahlreiche Ausstellungen und Workshops mit Künstler*innen wie Rebecca Raue, David Zink Yi, Antje Engelmann, Friedrich Herz uvm. durchgeführt. So formulierte CUCULA ein ökonomisches Modellprojekt das Chancen für den Einzelnen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragen bietet. Seit 2019 wird CUCULA von dem gemeinnützigen Träger S27 – Kunst und Bildung  geleitet.

 

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